Kommandeur des Islamischen Dschihad kommt bei israelischem Luftangriff ums Leben

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Während des Nachtangriffs zielte ein Kampfflugzeug auf den fünften Stock eines Wohnhauses in Khan Younis im Süden des Gazastreifens.

Am Mittwoch wurden mehr als 460 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee gab bekannt, dass im gewalttätigsten Konflikt der vergangenen neun Monate mehr als 130 Ziele in Gaza getroffen worden seien.

Palästinensische Quellen gaben an, dass in dieser Woche mindestens 24 Palästinenser, darunter drei Kommandeure des Islamischen Dschihad, bei Zusammenstößen getötet wurden. Der militärische Flügel des Islamischen Dschihad bestätigte den Tod von Ali Hasan Abu Gali, dem Chef der Raketeneinheit der Organisation.

Der Islamische Dschihad, nach der Hamas die zweitgrößte Organisation in Gaza, kündigte Rache für die getöteten Palästinenser an. Die israelische Armee bestätigte außerdem, dass Ghali und zwei weitere Mitglieder des Islamischen Dschihad in Gaza ins Visier genommen wurden.

In der Erklärung wurde behauptet, dass Gali eine wertvolle Figur im Islamischen Dschihad sei und für die jüngsten Raketenangriffe gegen Israel verantwortlich sei.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, dass die israelischen Razzien kein Ende nehmen würden.

Im August starben 49 Palästinenser in Gaza bei den Zusammenstößen zwischen Israel und dem Islamischen Dschihad. Auch im israelisch besetzten Westjordanland ist die Lage aufgrund der Razzien der israelischen Armee angespannt.

Während zwei Palästinenser von israelischen Streitkräften in der Stadt Kabatiya getötet wurden, behauptete die Armee, die beiden hätten das Feuer auf sie eröffnet. Bei einem weiteren Zusammenstoß in Tubas wurde ein israelischer Soldat schwer verletzt.

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