Stromkrise in Deutschland… Und der erwartete Schritt ist getan!

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Die Machtkrise, die mit Russlands Krieg gegen die Ukraine begann, wirkt sich nach wie vor tief auf Europa aus.

Die Ankündigung des Kremls, dass die Gaslieferungen nach Europa über die russische Rohrgrenze Nord Stream 1 nicht vollständig wieder aufgenommen werden, wenn die Sanktionen gegen Moskau nicht aufgehoben werden, hallt weiter nach.

Eine Blitzentscheidung kam aus Deutschland, einem der am stärksten von der Energiekrise betroffenen Länder.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, der angesichts der Energiekrise eine Umstrukturierung des Ministeriums beschlossen hat, richtet ein neues Referat für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität ein.

Während der Ministeriumssprecher die Meldungen in den Medien zum Thema bestätigte, soll die neu gegründete Einheit Synergien schaffen und härter an der Macht arbeiten. Leiter des neuen Referats wird Philipp Steinberg, bisher zuständig für die 1. Abteilung Wirtschaftspolitik.

Klaus Müller, der Leiter der deutschen Strommarktregulierungsbehörde Bundesnetzagentur (BNetzA), kündigte an, dass die Gasspeicher im Land den Bedarf für maximal 2,5 Monate decken können, wenn Russland die Gasversorgung vollständig stoppt.

Steinberg war auch für Stabilisierungsmaßnahmen bei Unternehmen wie Uniper oder Lufthansa zuständig. Da die beiden Ressorts zusammengelegt werden, brauche es keinen neuen Leiter, sagte der Ministeriumssprecher. Das neue Referat im Wirtschaftsministerium wird sich vor allem mit den Folgen der Stromkrise befassen, die durch Russlands Krieg gegen die Ukraine ausgelöst wurde.

AKW-DRUCK

Minister Habeck war vor allem wegen der Gassteuer in die Kritik geraten. Habeck war es, der dieses Thema als erster aufbrachte.

Dementsprechend soll der Verlust, den große Gasimporteure aufgrund fehlender Gaslieferungen aus Russland erleiden, auf alle Gaskunden verteilt werden.

Unklar ist allerdings, ob auch der zu verstaatlichende Stromkonzern Uniper rechtlich von diesen Geldern profitieren wird.

SPD-Co-Vorsitzender Lars Klingbeil sagte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Spritsteuer befinde sich im Testverfahren.

Streit gibt es zwischen den Koalitionspartnern auch über die Abschaltung von Atomkraftwerken.

Zwei der drei Kernkraftwerke werden im Winter als Backup vorgehalten, das dritte Ende des Jahres abgeschaltet. Koalitionspartner FDP hingegen spricht sich dafür aus, alle drei Atomkraftwerke bis 2024 in Betrieb zu halten.

Minister Habeck wird von der FDP und der größten Oppositionspartei unter Druck gesetzt.

MINISTER BESCHWERDER: ARBEITSLAST ERHÖHT

Auch Wirtschaftsminister Robert Habeck beklagte vergangene Woche auf dem Kongress des Deutschen Industriellenverbandes die hohe Arbeitsbelastung in seinem Ministerium.

„Die halten es nicht mehr aus“, sagte Habeck, der Mitarbeiter seines Ministeriums sei krank und habe ein Burnout-Syndrom.

Bloomberg schrieb kürzlich, dass Deutschland nach einer Alternative zu russischem Gas suche, die Nachricht erinnerte daran, dass Bundeskanzler Scholz nach Saudi-Arabien, Katar und in die VAE reisen werde, und sagte: „Die Bundeskanzlerin wird wahrscheinlich an diesem Wochenende Lieferverträge unterzeichnen.“

20 Gesetze und 28 Verordnungen seien in seinem Ministerium in den letzten 9 Monaten erlassen worden, sagte Habeck, als er sagte: „Ich muss zählen, wie viele Gesetze das Wirtschaftsministerium in der letzten Legislaturperiode verabschiedet hat“, gehe er davon aus diese Zahl ist geringer als die Zahl, die in den letzten 9 Monaten ausgegeben wurde.

Der russische staatliche Energiekonzern Gazprom kündigte im April an, dass er den Erdgasfluss zu GasTerra einstellen werde, das sich weigert, das von ihm gelieferte Gas in Rubel zu bezahlen.

GasTerra hingegen äußerte sich zu den Rubelzahlungen und erklärte, dass die Zahlungsverpflichtungen von Gazprom für russisches Erdgas nicht erfüllt würden.

Gazprom stoppte auch die Gaslieferungen nach Finnland, das sich zuvor geweigert hatte, in Rubel zu zahlen.

WELCHE LÄNDER SIND AUF DER LISTE?

Mit dem von Putin unterzeichneten Dekret wurde die Liste der „unfreundlichen Länder“ in den vergangenen Wochen offiziell.

Die von der russischen Regierung veröffentlichte Liste umfasste die USA und alle EU-Länder. Auf der Liste standen auch die Ukraine, Montenegro, die Schweiz, Albanien, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, Nordmazedonien sowie Japan, Südkorea, Australien, Mikronesien, Neuseeland, Singapur und Taiwan.

Freiheit

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