Der Dollar-Index hat zum ersten Mal seit 20 Jahren 112 überschritten

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Mit der Erwartung, dass die Zentralbanken der entwickelten Länder ihre Zinssätze angesichts des zunehmenden Inflationsdrucks weiter erhöhen werden, verschärfen sich die Rezessionssorgen, und diese Situation führt zu einer Stärkung der weltweiten Nachfrage nach Dollar.

Mit diesen Entwicklungen pendelt der Dollar-Index, der mit 112.071 seinen höchsten Stand seit Mai 2002 erreichte, bei 112 ein.

Der Dollarindex stieg wöchentlich um mehr als 2 %.

GEGEN DAS STERLING AM HÖCHSTEN VON 37 JAHREN

Mit der steigenden weltweiten Dollarnachfrage liegt die Euro/Dollar-Parität mit 0,9751 auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren und die Sterling/Dollar-Parität mit 1,1150 auf dem niedrigsten Stand seit 37 Jahren.

Obwohl die Dollar/Japanischer Yen-Parität nach der gestrigen Intervention der japanischen Regierung und der Bank of Japan (BoJ) am Devisenmarkt auf 140 sank, konnte sie diese Niveaus nicht halten und begann wieder zu steigen. Das Paar stabilisierte sich bei 142,8 mit einem Anstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs.

WARUM STIEGT DER DOLLAR?

Analysten sagten, dass die US-Notenbank (Fed) am Mittwoch den Leitzins um 75 Basispunkte erhöht habe, sowie die Prognosen, dass sie die Zinssätze bis Ende dieses Jahres um 125 Basispunkte anheben könnte, was den Dollar stützt.

Analysten betonten, dass die in Europa bekannt gegebenen führenden makroökonomischen Daten die Rezessionssorgen in der Region verstärkten, und berichteten, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die parallele Machtkrise auch den Euro und das Pfund drückten.

Analysten gaben an, dass Fed-Führer Jerome Powell heute die Eröffnungsrede halten und die Veranstaltung „Fed Listens“ folgen wird, die zum Thema Übergang zur Wirtschaft nach der Epidemie stattfinden wird.

Nachrichten7

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