Die NASA kehrt nach 50 Jahren zum Mond zurück: Sie wird eine Basis errichten

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50 Jahre nach der letzten Apollo-Mission fliegt die amerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA) mit der Mission Artemis 1 erneut zum Mond. Die neue Raumsonde Artemis wird am Montag zum Mond geschickt. Das Raumschiff wird die Orion-Kapsel tragen, die dann die Astronauten tragen wird, um den Mond zu umkreisen. Wenn bei der unbemannten Mission alles nach Plan läuft, werden die Astronauten in späteren Phasen ihren Platz im Orion einnehmen. Die NASA beabsichtigt, bis 2025 im Rahmen der Artemis-Mission zum ersten Mal seit der Mondmission im Jahr 1972 Astronauten zum Mond zu schicken.


Mit Artemis kann auf dem Mond eine Basis gebaut werden

Project Artemis hat einen anderen Zweck als Project Apollo. Diesmal soll mit einer auf dem Mond zu errichtenden Basis ein dauerhafter Aufenthalt von Menschen dort angestrebt werden.
Die Agentur glaubt, dass die Rückkehr zum Mond den Weg für die Entsendung von Menschen zum Mars in den 2030er Jahren ebnen und den Prozess vereinfachen wird. Obwohl die militärische Dimension des Projekts außerhalb der wissenschaftlichen Weltraumstudien nicht klar ist, wird angegeben, dass es für Geheimdienstzwecke verwendet werden kann.


Basisschritt auf dem Mond aus China und Russland

Gegen diesen Schritt der USA und ihrer 20 Verbündeten gingen auch China und Russland vor. Im Juni wurde bekannt gegeben, dass die beiden Länder kurz davor standen, eine Absichtserklärung zum Bau einer gemeinsamen Station auf der Mondoberfläche oder im Orbit zu unterzeichnen. Moskau und Peking wollen mit fast 20 Ländern zusammenarbeiten, die ihre Projekte unterstützen. Die aufgrund des Ukraine-Krieges verhängten Sanktionen können sich jedoch negativ auf das Projekt auswirken. Insofern wird das Artemis-Projekt als neues Element im Spannungsfeld zwischen den beiden Blöcken eingepreist.

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