Rassistischer Drohbrief in Moschee in Deutschland

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Die Türken wurden in der niedersächsischen Region Barnstorf ins Visier genommen. Ein Drohbrief wurde an die Mevlana Masjid geschickt, die der Nationalen Meinungsorganisation der Islamischen Gemeinschaft (IGMG) untersteht. In dem Brief, in dem den Türken mit dem Tod gedroht wurde, war das Hakenkreuz-Symbol gezeichnet und die rassistische Terrororganisation NSU 2.0 unterschrieben.

„Sie versuchen, uns zu fürchten“

Der Vorsitzende der niedersächsischen Schura, Recep Bilgen, erklärte, dass ihre Moschee schon zuvor rassistischen Angriffen ausgesetzt gewesen sei, die Behörden diese jedoch nicht berücksichtigt hätten: „Wir wurden zum zweiten Mal in 4 Monaten angegriffen. Sie versuchen, uns mit Angriffen Angst zu machen. Das werden wir nicht zulassen. Wir haben schon viele Drohbriefe erhalten. Bei dem körperlichen Angriff ging das Glas unserer Moschee zu Bruch und es entstand Sachschaden. Wir erwarten von Polizei und Politik eine deutlichere Haltung gegenüber diesen Razzien. „Wir wollen vor allem, dass Sicherheitsbeamte die Razzien in Moscheen ernst nehmen und sensibel darauf reagieren“, sagte er.

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 662 Anschläge auf Muslime und Moscheen verübt. Bei den Anschlägen der Nazi-Anhänger und der Terrororganisation PKK wurden 17 Menschen verletzt und es entstand ein Sachschaden in Höhe von Hunderttausenden Euro.

Freiheit

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